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Fast alle Verbraucherinnen und Verbraucher trennen Müll (97 Prozent), doch nur 37 Prozent sind dabei nach eigener Auskunft auch sorgfältig. Das zeigt eine forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Zweifel, dass der getrennte Abfall tatsächlich recycelt wird, sind für die Befragten das größte Recycling-Hindernis (39 Prozent). Der vzbv fordert ein bundesweites Wertstoffgesetz, das Verbrauchern das Mülltrennen einfacher macht und Unsicherheiten beseitigt.

Viele Verbraucher verstoßen bei der Mülltrennung eigentlich gegen das Gesetz: Im Gelben Sack oder der Gelben Tonne landen nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen Verpackungen, sondern auch anderer Müll aus Kunststoff oder Metall wie Einwegbesteck oder Spielzeug. Diese Art der Mülltrennung ist inzwischen auch politisch gewollt und sollte deshalb in einem bundesweit einheitlich geltenden Wertstoffgesetz legitimiert werden: „Das Wertstoffgesetz muss endlich das festschreiben, was viele Verbraucher heute schon tun: Verpackungen und andere Produkte aus dem gleichen Material zu sammeln und wiederzuverwerten“, sagt Ingmar Streese, Geschäftsbereichsleiter Verbraucherpolitik des vzbv.

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Eine Antwort auf Verbraucherzentrale präsentiert Ergebnisse zur Umfrage: Wertstofftonne

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